Magazin PODCASTING
  • 09.02.2023

Wie startet man einen eigenen Podcast?

20,9 Millionen Deutsche hörten im Jahr 2021 Podcasts. Viele Unternehmen glauben an das Medium und gehen All-in. Sie haben dabei recht, denn das beliebteste Genre bilden „Wissen- und Informationsformate“. Alles schön und gut, doch rechnet sich der Aufwand?, um Schriften zu testen.

KI-Bild: Drei Personen sitzen zusammen und nehmen einen Podcast in einer kreativen, bunten Umgebung auf.

Podcasts sprießen momentan aus dem Boden wie Unkraut, denn jeder Influencer startet seinen eigenen „Just-Chatting-Podcast“ und überflutet damit den Markt. So wie aber nicht jeder Promi auch ein guter Moderator wäre, scheitern Podcasts oft, weil Menschen die Kunst und Arbeit unterschätzen.

Es bedarf ein gutes Format, tolle Hosts, gutes Equipment und einen stimmigen Verlauf, um in der heutigen Landschaft zu überleben. Ein Format muss entweder langfristig, starke Unterhaltung bieten, oder wertvolles Wissen. Für Unternehmen bedeutet dies, dass sie sich entweder lehrreichen Konversationen zwischen Experten widmen, oder Gäste einladen, die eine spannende Story erzählen können.

Habt ihr das Konzept sorgfältig geplant und niedergeschrieben, geht es in die Planung.

 

Was brauch man an Equipment?

Das Wichtigste sind natürlich die Mikrofone. Hier können RØDE NT-USBs für ca. 150 € pro Stück genügen, oder das Logitech Blue Yeti X für 160 €.

Anstatt sich statische Mikros für einen bestimmten Raum zu holen, kann man sich auch sogenannte Lavalier-Funkmikrofone zulegen, um stets mobil und flexibel zu bleiben. Hier kosten gute Modelle zwischen 200-300 Euro und kommen meist als Set mit gleich zwei Mikrofonen.

Das kann einen Unterschied machen, denn für statische Mikrofone legt man sich ansonsten noch Kabel und Mikrofon Arme zu, die einem auch eine dreistellige Summe abverlangen.

Um die Soundqualität zu gewährleisten, bedarf es zusätzlich einen Audiomixer, der zwischen 500-1000€ kostet. Hier schließt man seine Mikrofone an.

Kopfhörer sollte man sich auch für dreistellige Summen zulegen, sodass man während der Aufnahme stets die Qualität überprüfen kann und merkt, wie weit man vom Mikro entfernt sein muss. Außerdem fallen sich Leute seltener ins Wort, wenn sie sich, und andere, stets live beim Sprechen hören können.

 

Bei der Hardware hört es nicht auf!

An einem geeigneten Rechner, der auch erstmal parat stehen muss, „Mix & Mastert“ jetzt ein Fachmann die Audiospuren, schneidet unnötige Pausen heraus und fügt Jingles hinzu. Dies kann je nach Auslastung und Expertise einige Stunden oder gleich mehrere Tage in Anspruch nehmen.

Die fertige Audiodatei reicht man nun über einen Publisher bei den geläufigen Streaming-Anbietern ein, mitsamt verfassten „Footnotes“ und einer Beschreibung des Formats und der Folge.

Anschließend braucht man ein Marketingkonzept, um die Folge gezielt und erfolgreich vermarkten zu können. Corporate Podcasts haben es besonders schwer eine treue Hörerschaft aufzubauen, da man ja weiß, dass sie klaren Richtlinien folgen müssen und gleichzeitig ihre Produkte verkaufen wollen.

 

Macht es bei all dem Aufwand noch Sinn?

Ja, denn Deutschland, das in Bezug auf die Akzeptanzrate von Podcasts hinterherhinkte, ist von 14 % im Jahr 2016 auf 29 % im Jahr 2022 gewachsen. Der durchschnittliche deutsche Hörer hört etwa 60 Minuten Podcasts pro Woche. Er hat eine Vorliebe für 2-3 verschiedene Podcast-Titel, die ungefähr 20 Minuten pro Folge dauern.

Der durchschnittliche, amerikanische Podcast-Hörer gehört zu einer wohlhabenden, jüngeren Zielgruppe im Alter zwischen 18 und 34 Jahren, mit einem durchschnittlichen Haushaltseinkommen, das bei 75.000 US-Dollar beginnt und auch oft darüber liegt. In Deutschland nimmt dies immer ähnlichere Züge an.

Wie man sieht, können Podcasts für Unternehmen reichlich Wunder bewirken und können ein stetig wachsendes Publikum erreichen.

Die meisten Unternehmen wollen aber keine hauptberuflichen „Podcaster“ sein, oder sie einstellen, sondern sich voll und ganz ihrem bereits bestehendem Betrieb widmen. Ein wirkliches Studio brauchen wohl die wenigsten.

Die meisten Betriebe outsourcen dieses Projekt und bekommen damit alle Vorteile ohne viel Aufwand.

Entscheidest du dich einen Podcast zu starten, kommst du mit, oder völlig ohne genauen Plan und Skript, auf robotspaceship zu und wir klären in mehreren Sessions, was die strategisch passendste Herangehensweise für dich wäre.

Daraufhin machen wir einen Termin aus, ihr stellt uns einen oder mehrere Speaker und wir legen direkt los, an der Location, die euch am liebsten ist. Ihr müsst dabei nicht eine Sekunde an das Equipment und die Audioqualität denken, da robotspaceship sich um all das kümmert. Wir bringen Ständer, Mikrofone, Personal, Mixgeräte und viel Geduld und Freude an der Arbeit mit.

Nachdem das Ding im Kasten ist (Ja, wir helfen euch auch bei Video-Podcasts), setzten wir uns direkt an den Mix, den Schnitt und innerhalb höchstens einer Woche habt ihr das fertige Produkt. Intro und Jingles gestalten wir nach euren Vorlieben. Bittet ihr um Änderungen, werden auch diese selbstverständlich direkt umgesetzt.

Anschließend liefern wir euch ein Coverfoto und tüfteln mit euch eine passende Marketingstrategie aus.

Klingt interessant? Erfahrt mehr über unsere Podcast-Lösungen und meldet euch bei uns!

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